• Wartungsgrube

FAQ

Nachstehend möchten wir die wesentlichen Merkmale der Fertigteil-Montagegrube in Füllkammerbauweise aufzeigen:

  • Verfügen die Fertigteil-Montagegruben in Füllkammerbauweise über eine bautechnische Zulassung?

    Ja, gemäß DIBt Z-38.5-278 durch das Deutsche Institut für Bautechnik.

  • Welche anderen Zulassungen sind vorhanden?

    In der bautechnischen DIBt-Zulassung Z-38.5-278 sind alle nachfolgend aufgeführten Zertifikate und Zulassungen beinhaltet:
    Anforderungen des Gewässerschutzes nach WHG, VAwS (AwSV), TRwS 779/785/786 durch:

    • Zulassung der Fertigteil-Montagegruben durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt), einschl. geprüfter Statik und Bauartprüfung
    • Externe Fertigungskontrolle der Fertigteil-Montagegruben nach den Anforderungen der Zulassung, durch eine vom DIBt benannte Prüf- und Überwachungsstelle (TÜV SÜD)
    • Die Verwendung von zugelassenen Zubehörkomponenten
    • Betreuung von Änderungen und spezielle Kundenwünsche durch Sachverständige einer VAwS-Sachverständigenorganisation schon in der Planungsphase

    sowie den Anforderungen des Arbeitsschutzes nach ArbSchG, BetrSichV, GefStV (einschl. Brand- und Explosionsschutz) durch:

    • Anwendung des jeweils aktuellen technischen Regelwerkes des Verordnungsgebers, u. a. TRBS 2152 / TRGS / ArbStättRL
    • Anwendung des jeweils aktuellen autonomen Regelwerkes, z. B. VdTÜV-MB 967, DGUV

    Betreuung von Änderungen und spezielle Kundenwünsche durch Sachverständige einer zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) schon in der Planungsphase

  • Es wird immer wieder von einer „Füllkammerbauweise“ gesprochen.
    Was ist das genau?

    Hier gibt es viele Formulierungen, die wohl gebräuchlichste ist die „doppelwandige“ Bauweise. Dies bedeutet, dass unsere Fertigteil-Montagegruben mit doppelwandigen Stahlwänden hergestellt werden, welche durch gelochte Verbindungselemente miteinander verbunden sind. Durch die bauseitige Betonverfüllung ist der Primär- und Sekundärschutz gewährleistet. Somit ist die Fertigteil-Montagegrube als ständig öl- und wasserführender Behälter anzusehen und darf sogar in angrenzenden Wasserschutzgebieten eingebaut werden. Das entsprechende Gutachten der GTÜ ist ebenfalls Bestandteil der DIBt-Zulassung.

  • Sind Sie der einzige Hersteller, welcher die Gruben in dieser Art und Weise herstellt?

    Durch verschiedene Patente geschützt, sind wir der einzige Hersteller auf dem Markt, der die Fertigteil-Montagegruben in Füllkammerbauweise herstellt. Die doppelwandige Füllkammerbauweise ist also als ein „Alleinstellungs-Merkmal“ anzusehen.

  • Was unterscheidet die Füllkammerbauweise von anderen Bauweisen, z. B. die klassische Beton-Bauweise?

    Wie auch bereits durch die ganzen o. g. Zulassungen bestätigt, stellt unsere Füllkammerbauweise die sicherste Bauart dar, z. B. gegen eine potentielle Kontaminierung des Erdreiches durch unterschiedliche Medien. Betongruben können zwar zunächst dicht sein und das umliegende Erdreich schützen. Jedoch muss damit gerechnet werden, dass sowohl das Erdreich, als auch der Beton „arbeitet“, was letztlich zu Undichtigkeiten im Beton und somit zur Undichtigkeit der Betongrube selbst führen kann. Dadurch kann eine Kontaminierung des Erdreiches nicht ausgeschlossen werden. 

  • Und durch die doppelwandige Füllkammerbauweise kann dies ausgeschlossen werden?

    Ja, zum Einen durch die bereits genannte, doppelwandige Ausführung, sowie durch das Vergießen mit Beton entsteht eine Grube, welche absolut öl- und wasserdicht ist.

  • Wie muss man sich den Verguss mit Beton vorstellen?

    Zunächst muss man wissen, dass es sich bei dem von uns vorgegebenen Beton um einen sehr fließfähigen Beton (C20/25 – F5/F6) handelt. Da zwischen der inneren und der äußeren Wand gelochte Verbindungselemente eingeschweißt sind, kann der Beton in Längsachse abfließen und gemäß dem Prinzip der kommunizierenden Röhren gleichmäßig aufsteigen. Hierdurch wird die Fertigteil-Montagegrube ringsum mit Beton verfüllt und gewährt somit die absolute öl- und wasserdichtigkeit.

  • Und wie kommt Ihre Fertigteil-Montagegrube zum Kunden? Wird sie vor Ort zusammengebaut bzw. erstellt oder wird diese fertig, in einem oder mehreren Teilen zum Kunden geliefert?

    Bedingt durch Ihre Bauweise, sind unsere Fertigteil-Montagegruben selbsttragend. Hierdurch können selbst Fertigteil-Montagegruben mit einer Länge von 40 Metern und mehr an einem Stück transportiert und eingebaut werden. Hierzu sind keine zusätzlichen Verstärkungen notwendig. Man kann sie natürlich auch in mehreren Teilen anliefern, z. B. bei speziellen Einbausituationen vor Ort (beengte Verhältnisse o. ä.). Dies spart natürlich Zeit und somit letzten Endes auch Geld für den Bauherren, da unsere Fertigteil-Montagegruben durch unsere spezielle Montagetechnologie innerhalb von max. 5 Stunden eingebaut sind. Danach geht es in kurzen Etappen mit dem Anschütten des Erdreichs und dem vergießen der Fertigteil-Montagegrube, sowie der Anbindung des Hallenbodens weiter. Dies ist sowohl bei freiem Baufeld, sowie in bereits vorhandenen Hallen möglich, sogar bei Hallen welche sich bereits in Betrieb befinden. Die Einbauzeit ist bei herkömmlichen Betongruben erheblich länger. Je nach Länge der Betongrube kann hier mit einer Einbauzeit von ca. 4 bis 8 Wochen gerechnet werden. Weiterhin sind unsere Fertigteil-Montagegruben bereits ab Werk, gem. den Kundenwünschen entsprechend ausgestattet und somit für den bauseitigen Anschluss komplett vorbereitet. Der Einbau von diverser Ausstattung bei Betongruben, wie z. B. Grubenrahmen, Grubentreppen, Bodenroste, Druckluft, Elektroinstallation, Beleuchtung, Altölentsorgung, Grubenheber usw. bedarf einer weiteren Einbauzeit, welche je nach Baufortschritt ebenfalls mehrere Wochen dauern kann und leider häufig bautechnische Ungenauigkeiten aufweisen. Diesen massiven und kostenintensiven Zeitverlust umgehen wir mit unseren Fertigteil-Montagegruben in Füllkammerbauweise.